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08610 Identity und Access Management bei der Firmengruppe Max Bögl

Dieser Beitrag zeigt die Erfahrungen des Bauunternehmens Max Bögl bei der Einführung einer Identity- und Access-Management-Lösung auf. In einem schrittweisen Prozess, der über einen längeren Zeitraum angelegt ist, bildet sie auch die Grundlage für das Single-Sign-On und eine Public Key Infrastructure (PKI). Neben der Darstellung der technischen Lösung und der Anbindung an die vorhandenen SAP-Systeme wird auch auf die organisatorischen Veränderungen eingegangen, die mit der Einführung einer zentralen Benutzerverwaltung verbunden sind.
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1 Höhere Datensicherheit bei einem Baudienstleister

Ob die Schrägseilbrücke auf der Insel Rügen, das Stahldach der Allianz-Arena in München, die neue Commerzbank-Arena in Frankfurt/Main oder der Fahrwegträger des Transrapid im Reich der Mitte – die Liste der Bauprojekte der Firmengruppe Max Bögl ist lang und imposant. Begonnen hat alles im Jahr 1929, als Max Bögl senior in Neumarkt in der Oberpfalz einen Maurerbetrieb gründete. Heute ist die Max Bögl GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Sengenthal das größte inhabergeführte Bauunternehmen der Bundesrepublik und rangiert insgesamt auf Platz 5. Rund 4000 Mitarbeiter an über 30 Standorten in Deutschland und dem angrenzenden Ausland sowie sechs Fertigteilwerke in Neumarkt, Bachhausen, Gera, Linthe, Liebenau und Hamminkeln erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von rund 850 Millionen Euro.
Im Lauf der Jahrzehnte hat sich die Firmengruppe Max Bögl durch Innovationen in Technik und Organisation kontinuierlich vom Anbieter reiner Bauleistungen zu einem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen entwickelt, das komplexe Bauvorhaben von der Planung und Finanzierung über die Ausführung bis hin zum Betrieb aus einer Hand abwickeln kann. Bemerkenswert für einen Familienbetrieb der Baubranche ist der Bereich Forschung und Entwicklung, der unter anderem einen hochfesten Beton, den weltweit ersten kommerziell eingesetzten Fahrwegträger für die Magnet-Schwebebahn Transrapid oder das patentierte „Feste Fahrbahn System FF Bögl” – ein auf einer Fertigteilplatte basierender Fahrweg zum Bau von ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn – entwickelt hat. Angesichts dieser wettbewerbsrelevanten Forschungsarbeiten müssen die Verantwortlichen natürlich jederzeit sicherstellen, dass ihnen kein Unbefugter in die Karten schauen kann.

2 Vielfältige Hard- und Softwarelandschaft

Doch dieser Anspruch ist nicht so einfach zu erfüllen. Denn das Bauunternehmen verfügt heute über eine historisch gewachsene und sehr heterogene IT-Landschaft, zu der unter anderem rund 100 Windows-Server, sechs Unix-Server, über 1500 Arbeitsplatzcomputer und etliche mobile Systeme auf den Baustellen und im Fuhrpark zählen. Die Server stehen heute zum Teil noch an unterschiedlichen Standorten. Längerfristig wird allerdings eine Konsolidierung in der Zentrale angestrebt.

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